Der Lindenhof im Wandel der Zeiten
Im Jahre 1829 wurde von Friedrich Dittmar an dieser Stelle die älteste Ilmenauer Konditorei gegründet. Hier war einst der abendliche Treffpunkt der Kurgäste. Am 8. Juli 1845 fand vor der Dittmarschen Konditorei die erste musikalische Abendveranstaltung statt, die großen Anklang fand. Von 1885 bis 1901 betrieb Friedrich Dittmars Sohn August das Lokal. Zu seiner Zeit wurde das Gebäude neben der Konditorei abgebrochen und an seiner Stelle ein Café im Neo-Rokokko-Stil gebaut. Es war eine Sehenswürdigkeit seiner Zeit, gab es doch bereits Dampfheizung und elektrisches Licht, das man im eigenen Elektrizitätswerk erzeugte. Kurz nach der Jahrhundertwende wurde das Café erstmals „Wiener Café“ genannt.
Die Besitzer wechselten später häufig, Umbauten erfolgten die das Gesicht des Hauses und auch dessen Namen veränderten. Nach dem 2. Weltkrieg zunächst „Konsum-Café“, war es ab Mitte der 50er Jahre HO-Gaststätte „Lindenhof“ mit dem legendären Küchenchef Hans Held, der den Ilmenauern als Original in Erinnerung ist. 1984/85 rekonstruiert, wurde die Gaststätte 1991, kurz nach der politischen Wende in der DDR, geschlossen. Das Gebäude kam durch die Treuhandanstalt 1993 zum Verkauf und wurde nach umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten im September 1994, nun als Hotel mit 30 Gästezimmern, eröffnet.
Der Lindenhof heute
Inzwischen sind durch den Zukauf des Nach- bargebäudes abermals 15 Hotelzimmer hinter einer wunderschönen historischen Gründerzeitfassade entstanden.
Seit 2004 strahlt der Lindenhof mit den Sternen der Deutschen Hotelklassifizierung und erwarb sich zu seinen 3 Sternen das Prädikat


